Förderung

Geförderte Projekte


1) Ökologischer Anbau von biologischem Obst und Gemüse in Hochbeeten und Kompostierung von pflanzlichen Abfällen für Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren  < Zurück >
Unsere Kita hat es sich zur Aufgabe gemacht den Kindern unserer Einrichtung ein Grundverständnis vom Wachsen und Werden der Nutzpflanzen zu vermitteln.
Viele Familien der Kinder unserer Kita kaufen Obst und Gemüse in Supermärkten oder beim türkischen Lebensmittelhändler. Das Obst und Gemüse ist frisch und lecker, gibt aber leider keinerlei Auskunft über Anbau, Wachstum, Ernte und Vertrieb zum Händler. So ist es nicht verwunderlich, dass Kinder keine Kenntnisse haben, wo eigentlich die leckeren Pflanzenfrüchte herkommen. Auch die Familien verlassen kaum ihren Kiez. Eine kindliche Logik „Das wächst im Supermarkt!“. Wir als Naturkita wollen hier ansetzen.
Kinder sind fasziniert davon, wie aus einem Samenkorn eine Pflanze entsteht. Dabei zeigen sie ein außerordentliches Interesse für das Beobachten, Erkunden und Experimentieren.
Hochbeete sind für die Kinder ein Erlebnis in Augenhöhe. Die Pflanzen sind geschützt vor Dürre und Schuhen, die Kinder erleben unmittelbar nah die Pflanzen, können sie sehen, riechen und lieben, ohne ihre natürliche Körperposition herabsenken zu müssen. Hochbeete sind eigentlich eine unmittelbare Lebenshöhe für aktive und interessierte Kinder.
Hochbeete haben eine eigene Würde und Faszination für Kinder, da die Pflanzen einen Zauber für Kinder erhalten. Sie übernehmen Patenschaften für Erdbeeren, Radieschen, Möhren usw. und entwickeln so Ausdauer, Konzentration und Sozialkompetenzen allen Pflanzen gegenüber.
Beete können wir finanzieren, Hochbeete nicht. Beete werden vielleicht gesehen, Hochbeete werden von Kindern gelebt.
Ein ökologischer Abschluss bildet die Rückführung von Pflanzenresten als Kompostware.
Unsere Idee verpflichtet sich der natürlichen Bildung der Kinder dieses Kiezes und der Achtung vor Tieren und Pflanzen.


2) Schulcafé in der Lemgo-Grundschule  < Zurück >
Der Förderverein der Lemgo-GS möchte in Absprache mit der Schulleitung einen Raum im Erdgeschoss der Schule zum Schulcafé/Versammlungsraum umgestalten. Im ersten Schritt soll der Raum, der bis vor kurzem als Raucherzimmer genutzt wurde, neu gestrichen und farblich gestaltet werden. Im Laufe des Schuljahres 2008/2009 soll hier ein Schul-Café eingerichtet werden, das auch als Versammlungsraum genutzt werden kann.


3) Spielend Entspannen und Lernen  < Zurück >


4) Wildpflanzen in der Stadt  < Zurück >

Ansiedlung und Schutz von sehr vielen Arten von Wildpflanzen ("W")
Einbeziehung von Kindern
Förderung der Werschätzung von "W" und der Kenntnisse über "W" durch Schildchen und Veranstaltungen (z.B. Stadt der Stadtnatur)
Förderung der Nachbarschaft durch Gesprächsanlässe, gemeinsame Arbeit, Entmüllung und einfachen Sitzgelegenheiten


5) Literatur mal anders – Inszenierung & szenische Lesungen für Jugendliche  < Zurück >

Inszenierungen und szenische Lesungen eröffnen einen vielseitigen Zugang zu Literatur, machen diese zum Gegenstand von Diskussionen und geben Impulse, über soziale Phänomene zu diskutieren und zu reflektieren.
Als Kooperation mit der Lettrétage e.V. mit der Regisseurin Christina Deloglu wurde das Projekt „Literatur mal anders“ entwickelt, das sich vor allem an Schulen richtet.
Mit dem Team aus Schauspielern, Dramturgen und Theaterpädagogen aus Kreuzberg werden
szenischen Lesungen klassischer und moderner Literatur eingerichtet und
Theaterstücke, die den Lehrplan entsprechend z.B. gesellschaftliche Phänomene wie Gewalt, Mobbing oder Klonen, kulturelle Differenzen der Sexualität verhandeln, inszeniert.


6) Krippenwagen  < Zurück >

Kiez-Erkundungen und Ausflüge sind ein wesentlicher Bestandteil des Kindergartenlebens. Seien es die Tiere auf dem Kinderbauernhof, die Schiffe auf dem Kanal oder die extralange Rutsche auf einem entfernteren Spielplatz – Unternehmungen erweitern den kindlichen Horizont und regen die Unternehmungslust an. Seit den Kita- und Hortumgestaltungen sind solche Ausflüge in unserer Kita wegen der vielen sehr kleinen Kinder deutlich schwieriger und seltener geworden. Wir Eltern wollen daher für unsere Kita einen Krippenwagen (für 6 Kleinkinder und Rücken-schonend zu schieben) anschaffen. Wir haben uns bereits für einen Tag einen aus einer anderen Kita geliehen und Erzieherinnen und Kinder waren begeistert!


7) Hundetütenboxenaufkleber  < Zurück >

Es soll zur Verschönerung der Hundetütenboxen und zur Animierung aus diesen auch die kostenlosen Hundetüten zur Entsorgung des Hundekots zu entnehmen ein Aufkleber wie beigefügt aussehend angebracht werden.
Hierzu haben wir bereits durch einen Grafiker eine Skizze anfertigen lassen, der noch perfektioniert und koloriert werden soll.
Es sollen für die 7 Hundetütenboxen im Graefe-Kiez Aufkleber gedruckt und angebracht werden, die Boxen sollen gesäubert und wieder in Stand gesetzt werden.
Für die Produktionskosten ist es günstiger gleich 20 Aufkleber drucken zu lassen, diese können dann auch zb. im Kiez Reichenbergerstraße angebracht werden


8) Informationsmappe für neue Schüler/-innen  < Zurück >

Wir arbeiten als Elterninitiative seit längerem daran, die Lernatmosphäre und die Entwicklungs-möglichkeiten für über 500 Kinder und Jugendliche an der Hermann-Hesse-Schule zu verbessern. Es geht uns darum, unter schwierigen Bedingungen eine Verbesserung des Zusammenlebens und Lernens zu fördern.
Wir sind überzeugt, dass hier im Graefe-Kiez eine spannende, interessante Schule möglich ist, an der kulturelle Vielfalt und qualitatives Lernen stattfinden.
Wir haben mit Eltern und Schülern Workshops zum Thema Gewaltprävention durchgeführt. Der Workshop für die Lehrer folgt. Die Ergebnisse der Workshops sind Grundlage für die weitere Kooperation aller beteiligten Gruppen.
Als nächsten Schritt planen wir die Erstellung einer Mappe mit umfassenden Informationen und Hinweisen, die zum Beginn des neuen Schuljahres alle neuen Schüler bekommen sollen. Die Mappe wird Eltern und Schüler zu der Vielfalt der Möglichkeiten und den Regeln und Leitbildern der Schule informieren. Sie soll auch dazu beitragen, die Mitarbeit der Eltern in den Gremien der Schule zu verbessern.
Wir haben die Mappe und alle Inhalte mit eigenen Mitteln erstellt und gestaltet. Die Kosten für die Produktion würden die finanziellen Möglichkeiten vieler Eltern übersteigen.
Ein Kostenzuschuß durch die KiezAktivKasse Kreuzberg würde es uns ermöglichen, das neue Schuljahr in der Hermann-Hesse-Schule mit einem positiven Signal an alle Eltern und Schüler zu beginnen.


9) Kunstprojekt Friedenssäule Mehringplatz  < Zurück >
Die wegen der Renovierung des Engels "leer" stehende Säule, bietet sich als Träger einer textilen Hülle an, welche Bilder aus der Geschichte des Platzes transportieren soll.
So kann auf einfache und kostengünstige Weise ein historischer Artefakt zum Sprechen gebracht werden und die interessante und wechselvolle Geschichte dieses Platzes Anwohnern und Besuchern erzählen.


10) Lange Tafel - 3. Akt  < Zurück >
Eine Fotoausstellung im öffentlichen Raum auf der Bergmannstraße, im Graefekiez, im Reuterkiez und die Vergabe von Urkunden an die jugendlichen Akteure als Zertifikat ihrer gelernten Schlüsselkompetenzen für ihren Berufspass. Zu sehen sind: Fenstergroße Fotos, Momentaufnahmen von Begegnungen zwischen Schüler/innen und Senior/innen aus dem Kiez, darunter Migrant/innen und Nichtmigrant/innen, Behinderte und Nichtbehinderte, Kranke und Gesunde, wohlhabende und Nichtwohlhabende. In ihren Gesichtern und Gesten spiegelt sich ein lebendiger Dialog, der sich durch Mitgefühl, Neugier, Freude, Skepsis, Faszination, ... ausdrückt. Diese Aufnahmen entstanden während zahlreicher Gesprächsrunden im April und Mai 2008, die beide Generationen für eine gemeinsame Geschichtsschreibung (Oral History) über den Kiez der letzten 100 Jahre zusammenbringen. Daran beteiligt waren die Schüler/innen der Charlotte- Salomon-Grundschule (Klasse 6a, Frau Ott-Waitz), der Ferdinand-Freiligrath-Oberschule (Klase 7- 2, Frau Kagerer) und des Leibniz-Gymnasiums (Klasse 7a, Frau Dr. Schulz), 100 Schüler aus den Schulen des Hermann Hesse Gymnasiums, der Lemgo Grundschule und des Robert Koch Gymnasiums und weitere 80 Schüler aus dem Reuterkiez in Neukölln. Sie alle trafen auf die Großelterngeneration aus der Nachbarschaft, aus dem Seniorenheim Stallschreiberstraße, vom Seniorentreff im DRK in der Schleiermacherstraße, vom Seniorenfreizeittreff Gneisenaustraße und vom Zeitzeugenbörse e.V., vom Seniorenzentrum Bethesda und dem Senioren Pflegeheim Sonnenallee, der Senioren – Frühstücksrunde im Nachbarschaftshaus und gingen in Migrantenvereine. Als krönendes Ereignis saßen alle am 12. Juli an der 200 m langen Spaghettitafel in ihren Kiezen.. Mit ihren Handys und anderen Aufzeichnungsgeräten haben die Jugendlichen ihren eigenen Arbeitsprozess fotografiert und dokumentiert, professionelle Fotograf/innen haben den Prozess begleitet, Diese szenischen Motive der Begegnungen zwischen der Großeltern- und der Enkelgeneration verwandeln den öffentlichen Straßenraum im Graefekiez, im Bergmannkiez und im Reuterkiez in eine lebendige Galerie. Ihre Wirkung kann den Geist des generationsübergreifenden Dialogs für ein nachbarschaftliches Miteinander mehrfach multiplizieren. Die Ausstellung im öffentlichen Raum soll am 31. Oktober auf der Graefestraße, auf der Bergmannstraße und der Reuterstraße eröffnet werden Zu diesem Anlass bekommen die Schüler Urkunden. Diese Urkundenüberreichung hat eine wesentliche Bedeutung für eine weitere Motivation im bürgerschaftlichen Engagement tätig zu sein und gibt wohlverdiente Anerkennung für die außergewöhnlichen Aktivitäten der Schüler. Diese Urkunden bestätigen die gelernten sozialen, kommunikativen, und demokratischen Schlüsselkompetenzen während der ersten 2 Akte . Hier waren sie als Teams in den Rollen der Chronisten und der Gastgeber aktiv. Die Urkunden werden dem zukunftsorientierten Berufspass beigefügt und befördern einen Ausbildungsplatz. Die Ausstellung bleibt einen Monat der Öffentlichkeit zugänglich, wandert anschließend durch die beteiligten Institutionen (Schulen und Seniorenheime) und begleitet den Beginn der Langen Tafel 2009.


11) "Pimp my room"  < Zurück >
Breakout ist ein Stadteilcafe für Kinder und Jugendliche. Wir möchten Kindern und Jugendlichen einen Raum bieten, in welchem

Die Altersspanne der jungen Menschen, die zu uns kommen, erstreckt sich von 5-18 Jahren. Unsere Angebote werden zunehmend von Mädchen genutzt. Von Zeit zu Zeit wird uns jedoch bewusst, dass uns die älteren Mädchen verstärkt wegfallen und wir neue Möglichkeiten der Partizipation für sie schaffen müssen.
Dies war der ausschlaggebende Grund für die Idee einen Mädchenraum zu gestalten. In diesem Zuge sei aber auch erwähnt, dass die meisten der Mädchen über kein eigenes Zimmer verfügen, da sie oft in einer Großfamilie aufwachsen, die auf kleinstem Raum wohnt. Dadurch fällt folglich ein beachtliches Stück Privatsphäre weg und, was ebenso wichtig ist, ein Ort des Rückzugs.


12) Reichenberger Kiezfest  < Zurück >
Die Idee für ein Straßenfest im Reichenberger Kiez wurde schon 2008 geboren, jedoch haben die an diesem Thema interessierten Bewohnerinnen erst im Februar 2009 gemeinsam konkreter mit der Planung begonnen. Der Arbeitsbereich GEKKO Stadtteilarbeit Reichenberger Kiez des Nachbarschaftshauses Urbanstraße e.V. unterstützt die Initiative bei der Planung und Durchführung des Festes und stellt sich auch als Veranstalter zur Verfügung.
Das Fest soll kiezorientiert und nicht kommerziell sein! Während andere Kieze teilweise schon lange Traditionen gemeinsamen Feierns pflegen, ist dieses Fest das allererste im Reichenberger Kiez. Zum ersten Mal wollen hier Menschen miteinander feiern und sind bereit, ihr Engagement für das Gelingen eines Kiezfestes einzubringen.
Ziel des Festes ist es, Begegnung und Kennen lernen der Menschen des Reichenberger Kiezes anzustoßen, Vernetzung der Menschen und sozialen Organisationen anzuregen, die vorhandenen Initiativen und Organisationen mit ihrer Arbeit zu präsentieren, die Kommunikation im und über den Stadtteil zu fördern und darüber die wichtigen Themen und Probleme des Kiezes heraus zu finden und Engagierte dafür zu werben.
Das Fest ist für Samstag, den 18. Juli 2009 in der Zeit von 12-22 Uhr (Uhrzeit noch unsicher) geplant. Dazu wollen die Initiatoren einen Straßenabschnitt der Reichenberger Straße sperren (voraussichtlich zwischen Lausitzer und Ohlauer Straße).


13) Graefe-Sommerfest 2009  < Zurück >
Der Kiez entlang der Graefestraße in Kreuzberg ist nördlich und südlich der Urbanstraße deutlich in zwei unterschiedliche Sozialräume gegliedert. Im südlichen Bereich „Graefe-Süd (Werner-Düttmannsiedlung) ist der Anteil der Berliner mit Migrationshintergrund sehr hoch, hier leben deutlich mehr Jugendliche und auch Bedarfsgemeinschaften als im nördlichen Teil. Dagegen gibt es nördlich der Urbanstraße eine bunte Mischung aus Restaurants, Einzelhandelsgeschäften mit einem breiten Angebot sehr unterschiedlicher Waren, viele Dienstleistungsbetriebe und ein lebendiges Straßenleben mit einer interessierten Öffentlichkeit. Bewohnerinnen der Düttmansiedlung nutzen diesen sozialen Stadtraum kaum. Die einzigen Ausnahmen bilden die Schulen, die sich alle im nördlichen Teil befinden und von Kindern und Jugendlichen aus dem südlichen Teil besucht werden.
Im nördlichen Graefe-Kiez gibt es seit 2001 ein sehr engagiertes Netzwerk aus Bewohnerinnen, Gewerbetreibenden und Vertreterinnen sozialer Organisationen, die sich für einen lebendigen Graefe-Kiez engagieren. In „Graefe-Süd" (Werner-Düttmann-Siedlung) gibt es seit 1998 intensive Stadtteilarbeit und viele Engagierte Bewohnerinnen, die sich für die Belange der Menschen in Graefe-Süd engagieren. Im Januar gab es eine große Bürgerversammlung, den Graefe-Gipfel 2009, an dem Bewohnerinnen aus beiden Stadtteilen beteiligt waren. Hier festigte sich der Wunsch, die Menschen aus diesen unterschiedlichen Stadtteilen zusammenzubringen - konkrete Vorschläge zur Umsetzung wurden erarbeitet.
Als ersten Schritt möchten wir ein gemeinsames Fest organisieren. Dieses eignet sich gut, um in einer offenen Atmosphäre die verschiedenen Bewohnerinnen an einem Platz zusammen zu bringen und ohne formalen Rahmen eine Begegnung zu ermöglichen. Das jährlich stattfindende Sommerfest der Düttmannsiedling wird in anderer Form mit dem Graefe-Kiez-Fest zusammengelegt und gemeinsam vom Stadtteilmanagement (Düttmannsiedlung) und der Interessengemeinschaft Graefe-Kiez organisiert. Es findet am Samstag, den 11. Juli 2009 von 15:00 bis 22:00 auf dem Zickenplatz (Hohenstaufenplatz) und der für den Verkehr gesperrten Insel davor zur Dieffenbachstraße hin statt.
Konkrete Angebote sind unterschiedliche Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene von Musik, Tanz, Aufführungen bis hin zu kulinarischen Genüssen. Ein Bühnenprogramm, am Nachmittag für Kinder und Jugendliche zu Mitmachen und mit Gruppen aus dem Stadtteil, am Abend mit Musikgruppen, bildet den Rahmen und Anziehungspunkt. Für den Auftritt der Gruppen, Künstler und Musiker wird eine Bühne und eine Musikanlage benötigt. Für diese Ausgabe wird ein Zuschuss beantragt. Der Verein sammelt im Vorfeld des Festes Spenden bei Bewohnerinnen, Bewohnern und Gewerbetreibenden, setzt Vereinsgelder ein und will über den Verkauf von Getränke auf dem Fest auch Einnahmen erwirtschaften.
Bei den vorhergehenden Graefekiezfesten war die hauptsächliche Einnahmequelle die Standgebühren der Gewerbetreibenden. Diese werden dieses Jahr fast vollständig entfallen, da das Fest viel kleiner ist und fast ausschließlich nicht-kommerzielle Stände vertreten sein werden. Daher wurde schon ein Antrag auf Sachkosten (keine Miet- oder Pachtkosten) für ehrenamtliche Tätigkeit gestellt. Es ist selbstverständlich, dass beide Anträge bei weitem nicht die anfallenden Kosten decken noch dass die selben Kosten beantragt wurden.


14) Musik macht uns gemeinsam stark  < Zurück >
In der Hunsrück-Grundschule können Kinder im Chor singen oder ein Instrument spielen lernen. Dafür kommen Musiker zum Unterrichten in die Schule. Aber etwa zwei Drittel aller Schülerinnen kommen aus Familien, die sich die Instrumente, Noten und Unterrichtskosten finanziell nicht leisten können. Damit aber diese Kinder nicht ausgeschlossen werden, sondern sich auch einen fundierten Zugang zur Musik erarbeiten können, haben sich Eltern, Schüler und Pädagogen der Schule zusammengefunden und mit viel Kraft kostenlose Unterrichtsplätze geschaffen. Im Kalenderjahr 2008 konnten dank dieses Engagements insgesamt 52 Kinder einen vollfinanzierten Unterrichtsplatz nutzen und sich die Instrumente und Noten kostenlos von der Schule ausleihen. Fast alle dieser Kinder haben einen Migrationshintergrund und für fast alle dieser Kinder ist dieses Projekt die einzige Chance professionelle Stimm- bzw. Instrumentalbildung zu bekommen. Die Kinder können am Nachmittag an der Schule selbständig üben und auf den Schulkonzerten wertvolle Erfolgserlebnisse sammeln. Außerdem können sie neue Kontakt knüpfen und Sprachbarrieren überwinden. Da sich die Kinder ihre Instrumente selber auswählen dürfen, können sie im geschützten Rahmen des Instrumentalunterrichts auch herkömmlicher Geschlechterrollen aufbrechen: Wir haben viele Mädchen am Schlagzeug und Jungen an der Flöte. In diesem Projekt findet sich die ganze Schule wieder und setzt sich füreinander ein. Wir veranstalten Soli-Konzerte, Flohmärkte nehmen Soli-CDs auf und suchen Unterstützer, Stiftungen und Paten, die die Kosten für die geförderten Unterrichtsplätze übernehmen. Unsere derzeit geförderten 30 Instrumental- und 10 Chorkinder konnten wir so bis zum Schuljahresende finanziell absichern. Für das nächste Schuljahr 09/10 fehlen uns aber für 24 Instrumentalkinder noch die Gelder, um ihnen auch weiterhin einen vollfinanzierten Platz zu ermöglichen. Über die KiezAktivKasse beantragen wir deshalb 750,- € um für sechs dieser Kinder weiterhin den Unterricht bis zum Jahresende zu ermöglichen. Diese vier Monate werden wir intensiv nutzen, um für sie Paten zu finden, die die Unterrichtskosten dauerhaft übernehmen werden.


15) Mädchentheaterprojekt  < Zurück >
Die Theatergruppe Ist in den Kontext des integrativen Kinder- und Jugendprojektes„breakout" in der Bergmannstraße 22 eingebettet. Mädchen im Alter von 9-13 Jahrenerhalten die Möglichkeit, verbindlich an der Theatergruppe teilzunehmen und so in ihrensozialen und sprachlichen Fähigkeiten gefördert zu werden. Als Themen derTheatergruppe werden die Interessen und Fragestellungen der Mädchen aufgegriffen undmithilfe theaterpädagogischer Methoden bearbeitet. So waren die bisherigen ThemenFreundschaft trotz Unterschiede, Rassismus, Musik, Vorurteile und fremd sein. DieGruppe wird durch die Sozialpädagogin mit theaterpädagogischer ZusatzqualifikationTabea Spilger angeleitet. Am Ende der jeweiligen Theatereinheit soll ein Stück entstehen, das vor Publikumaufgeführt wird. In den Räumen der benachbarten Gemeinde soll eine Bühne für dasTheaterprojekt entstehen. Dazu benötigen wir Bühnenrequisiten, wie zum BeispielBühnenlicht. Den restlichen Bühnenaufbau und die dafür benötigten Materialien (wieWandfarbe und Vorhänge) konnten wir aus eigenen Mitteln finanzieren (sieheKostenplan).